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Vereinsgeschichte

Der Name „Karasek und die Dörfler e.V.“ kommt vom Räuberhauptmann, der nun mal engstens mit der Geschichte des Ortes Leutersdorf verbunden ist und dem sogenannten „Dörfel“ – einem Ortsteil von Niederleutersdorf.

Es gab schon seit langem einige Leute, die sich mit diesem Thema befassten. Irgendwann ist dann die Idee entstanden, einen entsprechenden Verein zu gründen. Am 14. September 1999 erfolgte die Gründung. Dass es der 190. Todestag von Johannes Karasek war, ist nicht zufällig, sollte aber keinerlei Aufwertung der Person Karasek sein. Immerhin war er ein ziemlich gerissener Gesetzesbrecher. Die Vereinsmitglieder beleuchten vielmehr die Zeit, in der er lebte und ihre Umstände. Eingrenzungen wäre das Interessengebiet auf die Geschichte der südöstlichen Oberlausitz, besonders das böhmisch/sächsische Grenzgebiet in der Zeit von 1750 bis 1850. Um dies in geschichtlichen Ereignissen auszudrücken: Etwa zwischen dem 7-jährigen Krieg über die deutschen Befreiungskämpfe 1813 bis zur Gründung des Deutschen Zollvereins 1833.

 

Themen mit denen sich der Verein derzeit beschäftigt

•  das Leben im böhmisch/sächsischen Grenzgebiet, Lebensgewohnheiten Oberlausitzer Familien

•  Auswirkungen der ständigen militärischen Auseinandersetzungen auf die Lebensumstände in der Oberlausitz

•  Sächsisches Militär als Ersatz für ein noch fehlendes Polizeiorgan

Satzung des "Karasek und die Dörfler e.V." (Auszug)

Verein, Bierzug 2003
Verein, geführte Wanderung 2003
 
Gedenkstein der Opfer 1758 in Lauske (Hochkirch)
Verein pflegt seit 2002 dieses Grab